Konsequenzen des Klimawandels

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Das Eis an den Polen schmilzt
Der Anteil der Meeresoberfläche um den Nordpol, der von Eis bedeckt ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten um 10% verringert, und das über Wasser liegende Eis ist um ca. 40% dünner geworden. Das grönländische Inlandeis ist teilweise an den Kanten mehrere hundert Meter dünner geworden, und im Augenblick schmelzen jährlich zwischen 50 und 200 Kubikkilometer des Inlandeises. Auf der anderen Seite der Erde ist die Eiskappe über der Antarktis instabil geworden.

Die Gletscher verschwinden
Es wird erwartet, dass bis 2050 75% der Gletscher in den Schweizer Alpen verschwunden sein werden. Der Wasserstand steigt. Im Laufe der letzten 100 Jahre ist der Wasserspiegel der Weltmeere um 10-25 cm gestiegen, und bis 2100 soll er erwartungsgemäss um weitere 88 cm steigen. An den Küsten Europas leben dann ca. 70 Mio. Menschen in der Gefahrenzone. Ausserdem kann Meerwasser in den Boden eindringen und Grundwasser und landwirtschaftliche Nutzfläche verunreinigen.

Extreme Wetterbedingungen
Stürme, Überschwemmungen, Trockenheit und Hitzewellen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts haben wir dreimal so viele wetterbedingte Naturkatastrophen erlebt wie in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Ab etwa 2070 kann es möglich werden dass in Europa Hitzewellen wie die im Sommer 2003 jedes zweite Jahr auftreten. Der ungewöhnlich warme Sommer 2003 trug zum Teil die Schuld daran dass 20 000 Europäer vorzeitig starben, dass riesige Waldbrände ausbrachen und dass die Landwirtschaft einen Verlust von mehr als 75 mia. DKK (ca. 10,1 Mia. EURO) erlitt.

Verlust der biologischen Vielfalt
Viele Tiere und Pflanzen sind nicht in der Lage sich den Temperaturänderungen anzupassen. Arten wie z.B. Eisbären, Robben, Walrosse und Pinguine sind besonders gefährdet.


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