ZERO+ Haus

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Region Süddänemark baute Dänemarks erstes PLUS-Energiesparhaus

Auf der Prins Henriks Avenue in Sonderburg wurde im August 2008 der erste, entscheidende Spatenstich getan für den Bau eines ZERO+ Hauses – eines Hauses, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht.

Das Haus ist in einem modernen Architekturstil gehalten - ein individueller, an Natur und Umgebung angepasster Backsteinbau, der einem ganz normalen Einfamilienhaus ähnelt. Die ersten Bewohner sind Lone Midtgaard Wrang und Tom Toft Kragh mit ihren drei Kindern.

Umwelt- und Energiebewusstsein sowie fortschrittliches Verbraucherverhalten sind die Stichwörter für das Vorführprojekt, an dem folgende regionalen Firmen in der Kommune Sondeburg beteiligt sind: ProjectZero, die Baufirma SIB Byggeri, Grontmij|Carl Bro, Danfoss und der Energieproduzent SYD ENERGI.


Das Haus ist nun fertig gestellt und unserer Meinung nach zeigt es viele Vorteile für den Wohnungsbau der Zukunft auf, vor allem für den zielgerichteten Hauseigentümer der Wert darauf legt im Zusammenhang mit Umwelt und Gesellschaft Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, erklärte Torben Golles von SIB.

Der Name des Hauses SIB ZERO+ weist darauf hin dass das Haus im Prinzip seine eigene Energie produziert und sozusagen auch die Nachbarn noch mit Strom versorgen kann.

Bei dem Haus läuft praktisch der Stromzähler rückwärts, wenn die ans Netz angeschlossene Solaranlage einen Energieüberschuss produziert, erklärte Geschäftsführerin Conny Stjernholm von SYD ENERGIs Marketingabteilung. Dies bestätigte Abteilungsleiter Christian Udby von Grontmij|Carl Bro, der gleichzeitig darauf hinwies, dass das Verhalten der Bewohner hierbei die größte Herausforderung darstellt.

Die Frage ist nämlich ob sich das Ganze im Verhältnis zu Verbrauch und Instandhaltung rentiert, und ob die Bewohnerfamilie energiebewusst leben kann ohne ihren Lebensstandard einschränken zu müssen.

- Wir haben das Know-how und die vielen wichtigen lokalen Initiativträger vereint um Dänemarks erstes PLUS-Eneriesparhaus für Familien zu schaffen, die Wert auf effektive Energieausnutzung, intelligentes Energiemanagement und korrektes Verbraucherverhalten legen, sagte Christian Udby.

Das Projekt dient dazu die Rentabilität von Energiespar-, Passiv- und Plus-Bauen im Vergleich zu herkömmlichem Bauen sichtbar zu machen, sowie die Baukosten mit den laufenden Kosten für den Energieverbrauch zu vergleichen. Die Verantwortung für Projektierung und Ausführung des Baus wurde von den Firmen SIB Byggeri und Grontmij|Carl Bro wahrgenommen.

Allgemeine Fakten


• Das SIB ZERO+ Energiesparhaus repräsentiert eine Bauform der Zukunft, die auf Jahresbasis einen kleinen Überschuss von erneuerbarer Energie für den Energieverbrauch innerhalb des Gebäudes schafft, sowohl im Bezug auf Strom als auch im Bezug auf Wärme.
• Ziel ist es das Haus CO2-neutral zu machen und zu zeigen dass sich dabei innerhalb überschaubarer Zukunft auch ökonomische Forteile ergeben werden. Dies geschieht mit Hilfe einer oder mehrerer Anlagen zur Produktion von Elektrizität auf der Grundlage von erneuerbarer Energie.
• Bisher wurden ausschließlich Energiespar- und Passivhäuser gebaut. Dieses Haus hingegen stellt als SIB ZERO+ Haus ein bisher einzigartiges Produkt dar, da es sich auf Jahresbasis zu 100% selbst mit erneuerbarer Energie versorgt. Ziel ist es ein Haus zu schaffen das bei Widerholung eine neutrale Gesamtökonomie für den Teil des Projektes erreicht, der den so genannten Passivhaus-Teil betrifft.
• Das Haus hat eine Wohnfläche von 180 m2 – ein solides, komfortables Haus, dessen Energieverbrauch durch eine Kombination bereits bekannter Technologien soweit wie möglich gesenkt wird. Es ist Dänemarks allererstes Plus-Haus.
• Den Grundstein bei der Planung des Hauses stellte eine laufende Zusammenarbeit dar, die Energie, Architektur und Anforderungen an eine moderne Wohnung zu einer Einheit zusammengefügt hat. Dadurch ist das Projekt mit den Wünschen und Bedürfnissen eines typischen Verbrauchers vereinbar – es entstand aus dem Wunsch heraus ein energie- und umweltfreundliches Einfamilienhaus zu schaffen.


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